Brandenburg hat ein ernsthaftes demographisches Problem: Überbevölkerung. Obwohl Brandenburg durch den Mangel an Studienplätzen jedes Jahr per Saldo mehrere tausend junger Leute verliert, kann es sich den Ausbau der Studienplätze nicht leisten. Wie der Finanzminister sagt, müsse man „auch schauen, wie viele der Hochschulabsolventen das Land eigentlich brauche. Wenn man sie alle in Brandenburg in Lohn und Brot bringen wolle, müsse man die Wirtschaft ankurbeln. Was wiederum neues Geld koste.“[1] Und dass Jobmotoren teuer sind, wissen wir spätestens seit BER. Folgerichtig hat die Regierung bereits angefangen, die Zahl der Hochschulen zu reduzieren.
Damit dürfte aber auch klar sein, was als nächstes zu folgen hat: Die Schulplätze. Es ist nicht zu verantworten, für viele tausend Kinder und Jugendliche die Schulausbildung zu finanzieren, wenn sie zum Studium ohnehin das Bundesland verlassen. Konsequenterweise ist dann auch dafür zu sorgen, dass nicht mehr Kinder in den Krippen und Kitas betreut werden als nachher in den Schulen aufgenommen werden können. Wer mehr als ein Kind in die Welt setzt, hat für diese Kinder die vollen Kosten selber zu tragen – Krippe, Kita, Schule und Studium – oder gleich das Bundesland zu wechseln.
Siegen lernen heißt von der Volksrepublik China lernen! Dort hat man die Ein-Kind-Politik schon vor über dreißig Jahren eingeführt.

PS: Kürzlich hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) verlauten lassen, es gebe keine Überbevölkerung, es sei genügend Essen für alle da [2]. So einen Unfug kann auch nur behaupten, wer noch nie in Brandenburg war.

[1] ORTSTERMIN Eine Frage der Zeit PNN vom 11.07.2013

[2] Es gibt genug Brot, Ihr Untergangspropheten! Welt Online vom 18.07.2013

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